AWS Penetrationstest Sicherheit Ihrer Amazon-Web-Services-Umgebung
Cloud-Fehlkonfigurationen sind heute eine der häufigsten Ursachen für Datenlecks. Wir prüfen Ihre AWS-Umgebung gezielt auf ausnutzbare Schwachstellen – von IAM und S3 bis zu EC2 und Serverless – innerhalb des AWS-Modells der geteilten Verantwortung.
Was ist ein AWS Penetrationstest?
Ein AWS Penetrationstest ist eine gezielte Sicherheitsprüfung Ihrer in Amazon Web Services betriebenen Workloads und Konfigurationen. Im Vordergrund stehen nicht die AWS-Rechenzentren selbst (dafür ist Amazon verantwortlich), sondern Ihr Teil im Modell der geteilten Verantwortung: IAM-Rechte, Speicher, Netzwerk und Anwendungskonfiguration.
Typische Schwachstellen sind überprivilegierte IAM-Rollen und Möglichkeiten zur Privilege Escalation, öffentlich erreichbare oder falsch berechtigte S3-Buckets, zu offene Security Groups sowie unsichere Konfigurationen von EC2-, Lambda- oder Container-Diensten. AWS erlaubt Kunden das Pentesting der eigenen Ressourcen für viele Dienste ohne vorherige Freigabe – im Rahmen der AWS-Richtlinie für Kundentests.
Fokus
AWS-Konto & Workloads
Schwerpunkt
IAM · S3 · EC2
Modell
Shared Responsibility
Was prüft ein AWS-Pentest?
Wir kombinieren eine Konfigurationsanalyse mit aktiver Exploitation der gefundenen Schwachstellen – immer beschränkt auf Ihre eigenen Ressourcen und im Rahmen der AWS-Testrichtlinie.
Scope & Konten
Accounts, Dienste und Testfenster festlegen
Konfigurations-Review
IAM, S3, Netzwerk und Workloads analysieren
Exploitation
Gefundene Schwachstellen kontrolliert ausnutzen
Bericht
Priorisierte Findings mit Proof-of-Concept
Re-Test
Behebung prüfen und nachweisen
Was wir in der AWS-Umgebung prüfen
Konfigurationsanalyse und aktive Tests Hand in Hand – mit nachvollziehbaren Belegen statt reiner Tool-Ausgabe.
IAM & Privilege Escalation
Analyse von Rollen, Policies und Pfaden zur unberechtigten Rechteausweitung im Konto.
S3 & Datenspeicher
Prüfung auf öffentlich erreichbare oder falsch berechtigte Buckets und Datenabfluss.
Netzwerk & Security Groups
Identifikation zu offener Regeln, exponierter Dienste und unsicherer Endpunkte.
Workloads & Serverless
EC2-, Lambda- und Container-Konfiguration inklusive Secrets- und Logging-Hygiene.
Für wen ist ein AWS-Pentest sinnvoll?
Jede Organisation, die produktive Workloads oder sensible Daten in AWS betreibt, sollte ihre Cloud-Konfiguration regelmäßig prüfen lassen.
SaaS & Cloud-native
Unternehmen, deren Produkt vollständig auf AWS läuft und kontinuierlich ausgerollt wird.
Mittelstand mit Cloud-Migration
Organisationen, die Workloads nach AWS verlagern und Sicherheit absichern wollen.
Compliance-Pflichtige
Unternehmen mit ISO-27001-, NIS2- oder DSGVO-Anforderungen an ihre Cloud.
DevOps-Teams
Teams, die ihre Infrastructure-as-Code und Konfiguration extern verifizieren lassen wollen.
Unser Vorgehen
Ein klar strukturierter Prozess – von der ersten Beratung bis zum prüffähigen Nachweis.
Erstgespräch & Scoping
Kostenlos: Wir legen Konten, Dienste, Testfenster und Ziele fest.
Konfigurations-Review
Analyse von IAM, S3, Netzwerk und Workloads.
Exploitation
Kontrollierte Ausnutzung der gefundenen Schwachstellen auf Ihren Ressourcen.
Bericht & Maßnahmen
Priorisierter Bericht mit Proof-of-Concepts und Härtungsempfehlungen.
Re-Test
Kostenloser Nachtest der behobenen Findings.
Weitere Pentest-Leistungen
AWS ist oft Teil eines größeren Cloud- oder Infrastruktur-Scopes. Sehen Sie sich verwandte Leistungen an.
Häufige Fragen
Ja. AWS gestattet Kunden das Penetrationstesting ihrer eigenen Ressourcen für eine Reihe von Diensten ohne vorherige Genehmigung, im Rahmen der AWS Customer Support Policy for Penetration Testing. Bestimmte Tests (z. B. groß angelegte oder DoS-artige) bedürfen weiterhin einer Abstimmung mit AWS. Wir halten diese Vorgaben strikt ein.
Schwerpunkte sind IAM (überprivilegierte Rollen, Privilege Escalation), S3-Speicher (öffentliche oder falsch berechtigte Buckets), Netzwerk (Security Groups, exponierte Dienste) sowie Workloads wie EC2, Lambda und Container inklusive Secrets-Handling.
Im AWS Shared Responsibility Model ist Amazon für die Sicherheit der Cloud-Infrastruktur selbst verantwortlich, der Kunde für die Sicherheit in der Cloud - also Konfiguration, Identitäten, Daten und Anwendungen. Genau dieser Kundenbereich ist Gegenstand des Pentests.
Ja. Neben AWS prüfen wir auch andere Cloud-Umgebungen. Der Ansatz aus Konfigurationsanalyse plus aktiver Exploitation der Kundenressourcen ist vergleichbar, die konkreten Dienste und Schwachstellenklassen unterscheiden sich je Anbieter.
Der Preis richtet sich nach Anzahl der Konten, den genutzten Diensten und der gewünschten Testtiefe. Ein manueller AWS-Pentest liegt meist zwischen 4.000 und 20.000 €. Spürbar mehr Aufwand entsteht bei Multi-Account-Umgebungen mit AWS Organizations, weil dort zusätzlich die Rollenübergänge zwischen den Konten und die Berechtigungsgrenzen von IAM einzeln nachgestellt werden.
Typischerweise ein bis drei Wochen zwischen Teststart und Berichtsübergabe. Ein einzelnes Konto mit überschaubarer Dienstlandschaft ist in wenigen Tagen geprüft, eine Multi-Account-Organisation mit mehreren Regionen und Serverless-Workloads braucht deutlich länger. Den Zeitraum legen wir im Scoping verbindlich fest.
Für die Konfigurationsanalyse eine IAM-Rolle mit lesenden Rechten, üblicherweise auf Basis von SecurityAudit oder ReadOnlyAccess. Für die aktive Testphase zusätzlich ein Testkonto mit der Rechteausstattung eines normalen Nutzers, um Privilege-Escalation-Pfade nachzuweisen. Ein rein externer Test ohne Zugang ist möglich, findet aber deutlich weniger.
Diese Dienste melden bekannte Fehlkonfigurationen und auffälliges Verhalten und sind sinnvoll als laufende Überwachung. Sie bewerten aber nicht, ob sich mehrere unauffällige Einstellungen zu einem echten Angriffspfad verketten lassen, etwa von einer Lambda-Rolle über eine Policy-Lücke zu administrativen Rechten. Genau das prüft der Penetrationstest.
Nein. Wir arbeiten überwiegend lesend, verändern keine produktiven Ressourcen und stimmen jeden aktiven Schritt vorab mit Ihnen ab. Lasttests und DoS-artige Szenarien sind ausgeschlossen, da sie auch die AWS-Testrichtlinie untersagt. Auf Wunsch testen wir gegen ein gespiegeltes Konto statt gegen die Produktion.
Ja. Der Bericht dient als technischer Wirksamkeitsnachweis: für ISO 27001 zum Umgang mit technischen Schwachstellen nach Control A.8.8, für NIS2 zur Bewertung der Wirksamkeit von Risikomanagementmaßnahmen und für Art. 32 DSGVO als Beleg eines Verfahrens zur regelmäßigen Überprüfung technischer Maßnahmen. Sie erhalten ihn auf Deutsch und Englisch.
Rechtsgrundlagen & offizielle Quellen
AWS erlaubt Kunden ausdrücklich Penetrationstests der eigenen Workloads für eine definierte Liste von Services – ohne Voranmeldung, im Rahmen der offiziellen AWS-Pentest-Policy. Unsere Cloud-Tests bewegen sich vollständig innerhalb dieser Regeln.
Offizielle Quellen
Bereit, Ihre AWS-Umgebung abzusichern?
Kostenlose Erstberatung – wir zeigen Ihnen, welche Cloud-Fehlkonfigurationen in Ihrem Konto tatsächlich ausnutzbar sind.